Die wissenschaftliche Koordination des Forschungsteams obliegt Prof. Dr. Stefan Kaufmann.

 

Prof. Dr. Stefan Kaufmann

Stefan Kaufmann, Dr. phil., ist apl. Prof. am Institut für Soziologie der Universität Freiburg und Forschungskoordinator des Centre for Security and Society. Er lehrte an den Universitäten Basel und Leipzig, war Fellow an der ETH Zürich und dem Zentrum für Interdisziplinäre Forschung der Universität Bielefeld und vertrat die Professur für Kultursoziologie an der Universität Freiburg sowie die Professur für Medientheorie an der Universität Siegen. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in kulturtheoretisch und praxeologisch ausgerichteter Forschung zu Sicherheit, Krieg, Technik und Raum. Er ist Mitherausgeber des European Journal for Security Research und leitet am Freiburger CSS mehrere Projekte zu ziviler Sicherheit.


Das Forschungsteam umfasst die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die am Centre for Security and Society in Projekte eingebunden sind.

 

André Biermann

André Biermann ist seit Mai 2014 bei Prof. Dr. Stefan Kaufmann als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig, so innerhalb des Verbundprojektes EVADEX. Seit März 2017 ist er Teil des Forschungsteams am CSS im Rahmen des BMBF-Projektes POLINEX. In seiner Dissertation untersucht er, wie Sicherheitsakteure ihre Aufgabe der Gewährleistung von Angriffssicherheit trotz der alltäglichen Abwesenheit konkreter Gefahrenträger nachzugehen versuchen. Seine Schwerpunkte und Interessen liegen im Bereich Wissenssoziologie, Diskursanalyse (WDA), Einstellungsforschung und Techniksoziologie.

Sabine Blum

Sabine Blum ist wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Stefan Kaufmann und bearbeitet am CSS ab Januar 2019 das BMBF-Projekt SIKET. Nach mehrjähriger Projektmitarbeit im Fachdialog Sicherheitsforschung (BMBF) ist sie als Teil des Forschungsteams des CSS u.a. im EU-Horizont 2020 NeTIRail-Projekt und im Projekt Resilienzmaße (Leistungszentrum Nachhaltigkeit Freiburg) tätig gewesen. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen Fragen des politischen und wissenschaftlichen Umgangs mit (Un-)Sicherheit und Risiken, sowie das Thema Resilienz.

Dr. Björn Brömmelsiek

Dr. Björn Brömmelsiek arbeitet seit Mai 2019 als Koordinator und Wissenschaftsmanager im Fachdialog Sicherheitsforschung, der am CSS koordiniert wird.
Zuvor war er als wissenschaftlicher Koordinator des trinationalen und transdisziplinären Interreg-Projektes Graduate Academy SERIOR an der Universität Koblenz-Landau tätig. Seine Promotion über Mehrsprachigkeit und Identität im Bereich Soziolinguistik absolvierte er an der Université de Montréal, Kanada.

David Czudnochowski

David Czudnochowski ist seit April 2019 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „ZuRecht-Die Polizei in der offenen Gesellschaft“ tätig. Sein Arbeitsbereich umfasst wissenssoziologische Fragestellungen und ethnographische Feldforschung zum Thema „Wissen und Information in der polizeilichen Alltagspraxis.“ Seine Interessen und bisherigen Forschungserfahrungen liegen im Bereich der Kriminologie sowie der Medizinsoziologie. Gegenwärtig plant er seine Promotion innerhalb des Projekts ZuRecht bei Prof. Dr. Stefan Kaufmann.

 

Nils Ellebrecht

Nils Ellebrecht ist seit 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie bei Prof. Dr. Stefan Kaufmann. Er promoviert zum Thema "Organisierte Rettung". In der Arbeit fragt er nach den soziologischen Dimensionen von Notfällen und den Folgen von Notfallroutine. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Organisation, neue Technologien und Medizin.

Sabrina Ellebrecht

Sabrina Ellebrecht ist seit Oktober 2016 wissenschaftliche Referentin im Fachdialog Sicherheitsforschung, der am CSS koordiniert wird.
Sie ist seit Januar 2014 Teil des Forschungsteams am CSS und war als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Stefan Kaufmann in dem EU-Projekt BESECURE und dem BMBF-Projekt KOMPASS tätig. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in der Grenz-, Europa- und Techniksoziologie sowie der politischen Soziologie. Ihre Dissertation beschäftigt sich mit dem Europäischen Grenzüberwachungssystem EUROSUR und dem Flüchtlingsboot als Fahrzeug, Verdachtsmoment und Rechtsraum.  

Linus Feiten

Linus Feiten ist seit Oktober 2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur für Rechnerarchitektur von Prof. Dr. Bernd Becker. Sein Forschungsschwerpunkt ist "Hardware Security and Trust", wobei sein besonderes Interesse der Fragestellung gilt, wie allgemeines Vertrauen in für Laien schwer einsehbare digitale Sicherheitsmechanismen hergestellt werden kann. In seiner übrigen Forschung entwickelt er Webapplikationen zur Verbesserung der akademischen Lehre und für politikwissenschaftliche Studien. Außerdem ist er Mitarbeiter der transdisziplinären Graduate Academy, SERIOR.

Dr. Jens Hälterlein

Dr. Jens Hälterlein ist seit April 2016 akademischer Mitarbeiter am Institut für Soziologie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg bei Prof. Dr. Stefan Kaufmann. Mit Linda Madsen betreut er das Projekt RESIBES, das im Rahmen des Bundesforschungsprogrammes für zivile Sicherheit auf eine Erhöhung der Resilienz durch Helfernetzwerke zur Bewältigung von Krisen und Katastrophen zielt.

Dr. Marc Herbstritt

Dr. Marc Herbstritt arbeitet seit März 2019 am CSS im Fachdialog Sicherheitsforschung und kümmert sich dort um die Themen Informationssicherheit und Datenschutz. Er hat Informatik und Mikrosystemtechnik an der Universität Freiburg studiert und im Bereich Informatik zur Anwendung von Erfüllbarkeitsalgorithmen in der Verifikation promoviert. Nach seiner Promotion war er mehrere Jahre im wissenschaftlichen Stab von Schloss Dagstuhl - Leibniz-Zentrum für Informatik und hat dort u.a. maßgeblich den Open-Access-Verlag "Dagstuhl Publishing" aufgebaut und operativ betreut.

Markus Jenki

Markus Jenki ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am CSS bei Prof. Dr. Stefan Kaufmann. Nach Abschluss des Projektes KOMPASS, das das Ziel verfolgte, ein integratives Managementsystem zur Patientenversorgung auf See durch strukturelle, organisatorische und technische Maßnahmen zu entwickeln, bearbeitet er das BMBF geförderte Projekt SIKET (Evaluierung und Weiterentwicklung der Sicherheitskonzepte für Eisenbahntunnel). Im Zusammenspiel von rechnerisch simulierten Brand- und Evakuierungsverläufen und großen realitätsnahen Übungen sollen Ansätze zur Überprüfung und Verbesserung von Rettungsmaßnahmen in Bahntunneln gewonnen werden. 

Philipp Johner

Philipp Johner ist seit September 2018 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am CSS tätig und an dem vom BMBF geförderten Projekt „Multimodale Fernerkennung verborgener Gefahrenpotenziale in der Personenkontrolle (HITD)“ beteiligt. Er war zudem bereits im Februar und März 2018 als wissenschaftliche Hilfskraft für Prof. Dr. Thomas Würtenberger am Projekt EVADEX beteiligt. Er ist außerdem Doktorand am Institut für Staatswissenschaft und Rechtsphilosophie, Abteilung 2, von Prof. Dr. Ralf Poscher. 

Dr. Elisa Orrù

Elisa Orrù ist seit 2013 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsteam des Centre for Security and Society tätig. Im Rahmen des Horizont 2020 EU-Projekts TRESSPASS erforscht sie Fragen der Forschungsethik und ist Chair des Ethical Advisory Board. Sie ist zudem als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Aufbau der trinationalen Graduiertenakademie des Projekts SERIOR (SEcurity, RIsk, Orientation) beteiligt. Zuvor forschte sie zur Überwachung im Rahmen des EU-Projekts SURVEILLE und untersuchte als Koordinatorin des Arbeitspakets 5 "Societal Perspectives" Fragen der Technikethik im Rahmen des Horizont 2020 EU-Projekts NeTIRail-INFRA. Sie habilitiert im Fach Philosophie über das Thema "Zur Legitimität der Sicherheitsmaßnahmen im europäischen »Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts«. Eine philosophische Analyse" (Habilitationsschrift eingereicht im Juni 2019).

Sarah Praunsmändel

Sarah Praunsmändel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im interdisziplinären Projekt "ZuRecht - Die Polizei in der offenen Gesellschaft" und forscht juristisch zu Informations- und Kommunikationspflichten sowie Einsatzentscheidungen der Polizei. Sie ist Doktorandin bei Prof. Dr. Ralf Poscher und seit 2018 Lehrbeauftragte für Öffentliches Recht an der Hochschule Fulda.

Dr. Jan Schank

Dr. rer. soc. Jan Schank ist seit Oktober 2018 wissenschaftlicher Mitarbeiter am CSS und dort im BMBF-Verbundprojekt SUSQRA tätig. Zuvor war er am Institut für Soziologie der Goethe-Universität Frankfurt/M. im Projekt „Medienpraxis parlamentarischer Diskurse“ beschäftigt und lehrte an der Ruhr-Universität Bochum, an der er 2015 bei Prof. Dr. Estrid Sørensen mit einer Dissertation zur Alterskennzeichnung von Computerspielen promovierte („W/wissen in der Alterskennzeichnung von Computerspielen“, Bochum 2016). Seine Forschungsinteressen umfassen Science & Technology Studies (STS), Ethnomethodologie und Konversationsanalyse, Ethnographie sowie Rechts- und Politische Soziologie.

Stefan Uhl

Stefan Uhl ist seit Februar 2019 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am CSS tätig und an dem vom BMBF geförderten Projekt „Multimodale Fernerkennung verborgener Gefahrenpotenziale in der Personenkontrolle (HITD)“ beteiligt. Er ist außerdem Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Strafrecht und Strafprozessrecht, Abteilung 3, von Prof. Dr. Dr. h.c. Walter Perron.

Laura Lorena Wallenfels

Laura Lorena Wallenfels ist seit August 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Staatswissenschaft und Rechtsphilosophie, Abteilung 2, von Prof. Dr. Poscher. Ihr Dissertationsprojekt trägt den Arbeitstitel „Das allgemeine Lebensrisiko im Gefahrenabwehrrecht“. Sie war Teilnehmerin der Summer School 2017 der Graduate Academy SERIOR zum Thema „Grenzüberschreitendes Risikomanagement“.

Dr. Sebastian Weydner-Volkmann

Dr. Sebastian Weydner-Volkmann (geb. Sebastian Volkmann) forscht als Post-doc im Bereich Philosophie und Angewandte Ethik. Er ist seit 01. Mai 2012 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsteam des Centre for Security and Society und am Husserl-Archiv der Universität Freiburg. Für zwei Interims-Perioden hatte er die Geschäftsführung am CSS inne. Im Rahmen des EU-Projekts XP-DITE hat er ein Framework zur ethischen Bewertung des Einsatzes von Sicherheitstechnologien an Flughäfen entwickelt. Derzeit leitet er des Freiburger Teilprojekt zu ethischen Aspekten von Grenzkontrollen im Rahmen des EU-Projekts TRESSPASS. Weiterhin ist er am Aufbau der trinationalen Graduiertenakademie SERIOR beteiligt und ist Teil des Lehrpersonals am philosophischen Seminar. 

Laura Wisser

Laura Wisser ist seit April 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin am CSS. Sie arbeitet im Projekt „Zu Recht – Die Polizei in der offenen Gesellschaft“. Dort beschäftigt sie sich mit rechtlichen Fragen des Zugangs zum Polizeiberuf insbesondere den Aspekten "Eignung" und "Repräsentation". Sie ist außerdem Promotionsstudentin bei Prof. Ralf Poscher.


Sie können sich auch über ehemalige Mitglieder des Forschungsteams informieren.

Zur Unterstützung des Forschungsteams stellen sich die wissenschaftlichen Hilfskräfte des Zentrums vor.