Multimodale Fernerkennung verborgener Gefahrenpotenziale in der Personenkontrolle

Bei den Anschlägen in Paris und Brüssel in den vergangenen Jahren wurden von Terroristen Waffen und Sprengstoffwesten in Menschenmengen eingesetzt, mit dem Ziel möglichst viele Personen zu töten. Um solchen Angriffen begegnen zu können, ist es erforderlich, die Täter bereits aus der Distanz zu identifizieren und sie zu stoppen, bevor sie eine dichte Menschenmenge erreichen. Das ist mit den derzeitigen Mitteln nicht möglich.

Das Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines integrierten und automatisierten Systems zur Erkennung von am Körper versteckten Waffen und Bomben. Es soll eine Kombination aus Terahertzwellen-Technologie, bekannt aus Personenscannern am Flughafen, und anderen optischen Sensoren in einem Detektor integriert werden, der Attentäter bzw. deren Bewaffnung erkennen kann. Das System soll aus einer Distanz von bis zu 50 Metern eingesetzt werden können und dem Sicherheitspersonal ein Einschreiten ermöglichen, bevor dem Attentäter bewusst wird, dass er kontrolliert und erkannt wurde.

Dabei soll die technische Seite des Projekts von Beginn an durch intensive juristische Begleitforschung unterstützt werden. So soll sichergestellt werden, dass das System rechtlichen Ansprüchen genügt und insbesondere keine Persönlichkeitsrechte verletzt.


Den Projektumriss finden Sie hier


Förderung durch:

Laufzeit: 01.09.2018 - 31.08.2021
Projektleitung: Prof. Dr. Walter Perron
Förderer: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Wissenschaftliche Mitarbeit: Philipp Johner, Stefan Uhl