Network Of practitioners For Emergency medicAl systems and cRitical care

Ziel des Projekts ist es, ein gesamteuropäisches Netzwerk aus Anwendern, Herstellern, Leistungs- und Entscheidungsträgern aus den Bereichen der Medizin und der Sicherheitsforschung zu schaffen, um einen Wissens- und Erfahrungsaustausch zu ermöglichen, Wissen zu bündeln und so die derzeit existierende Fragmentierung im rettungsmedizinischen Bereich zu überwinden.

Das Kernteam, bestehend aus 18 Projektpartnern, wird ein gemeinsames Verständnis von Bedürfnissen, Dringlichkeiten und Innovationspotenzialen erarbeiten, um Problembereiche besser adressieren, operationale Lücken zu schließen und Forschungsbedarfe aufzeigen zu können.

Basierend auf den Erfahrungen seiner Partner, insbesondere derer, die direkt an den dramatischen Ereignissen in Nizza, Berlin, Madrid, Barcelona sowie außerhalb Europas beteiligt waren, wird das Konsortium einen strukturierten und umfassenden Ansatz entwickeln, um eine bessere Vorbereitung sowie eine verbesserte Reaktion auf neue Herausforderungen und Sicherheitsbedrohungen zu ermöglichen.

Das von CRIMEDIM geleitete Konsortium umfasst 18 Partner aus unterschiedlichen Sektoren der Gefahrenabwehr, z.B. Universitäten, Forschungszentren, Regierungsstellen, NGOs und KMU.

Das CSS koordiniert die Arbeiten zu ethischen Anforderungen, psychologischen, sozialen und rechtlichen Fragen. Inhaltlich setzt sich das Freiburger Team vor allem mit rechtlichen, beruflichen und moralischen Verbindlichkeiten und Interessen in Notfall- und Rettungssituationen auseinander. Von besonderem Interesse sind hierbei Situationen, in denen medizinische Bedürfnisse in Konkurrenz zueinander treten (wie in Triagesituationen) und solche, in denen medizinische Bedürfnisse und Hilfspflichten mit anderen Interessen (z.B. Selbstschutz) konkurrieren.

 

Mehr Informationen finden Sie auf der offiziellen Webseite des Projekts


Förderung durch:

Laufzeit: 01.06.2018 - 31.05.2023
Leitung des Freiburger Teilprojekts: Prof. Dr. Stefan Kaufmann, Nils Ellebrecht
Förderer: EU Horizont 2020