Die folgenden Projekte sind am CSS angesiedelt. Einige davon werden im Programm „Forschung für die zivile Sicherheit“ der Bundesregierung gefördert. Ausführliche Informationen zum Programm finden Sie hier. Weitere Sicherheitsforschungsprojekte in Freiburg, die nicht vom CSS betreut werden, finden Sie hier.


InGe

InGe - Lagebildinstrument zu Gewalterfahrung von Beschäftigten im öffentlichen Dienst

Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines umfassenden Lagebildinstruments zur Erfassung und Auswertung von Gewalterfahrungen von Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Mithilfe dieses Tools sollen Lücken in der bisherigen empirischen Erfassung von Gewaltvorkommen geschlossen und ein kontinuierliches, flächendeckendes Monitoring von physischen und psychischen Gewalterfahrungen ermöglicht werden.

Laufzeit: 01.10.2022 bis 01.10.2024
Projektleitung: Prof. Dr. Stefan Kaufmann
Fördergeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Wissenschaftliche Mitarbeit: Markus Jenki, Laura Thurmann

 

LegiNot

LegiNot - Legitimation des Notfalls, Legitimationswandel im Notfall

Ziel des Projekts ist, die wechselseitigen Bedingungen und den Wandel von Legitimations-anforderungen, Legitimitätserwartungen und Legitimitätskriterien in einem ausgedehnten Notfallgeschehen einer systematischen Analyse zu unterziehen. Auf dieser Basis gilt es, Orientierungswissen für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben zur (lokalen) Ausgestaltung und Vermittlung von Notfallmaßnahmen zu gewinnen. Im Wesentlichen bietet die gegenwärtige Pandemie die empirische Basis der Forschung, die Zielsetzungen richten sich aber generell auf weitreichende Notfälle.

Laufzeit: 01.03.2022 bis 28.02.2025
Projektleitung: Prof. Dr. Stefan Kaufmann
Fördergeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Wissenschaftliche Mitarbeit: Tjorven Harmsen; André Biermann
 

 

DEFERM

Ziel des Projektes DEFERM ist es, Prozesse und Maßnahmen für den Fall einer unfallmäßigen oder bewussten Kontamination mit unbekannten biologischen Gefahrenstoffen zu analysieren und zu verbessern. Da die Gefährdung durch pathogene Mikroorganismen grenzüberschreitenden Charakter haben kann, erfolgt eine Kooperation zwischen deutschen und französischen Behörden und Wissenschaftlern. Hierbei sollen die Fähigkeiten von Einsatzkräften auf technischer wie operativer Ebene gestärkt sowie spezielle Verfahren erprobt und verbessert werden.

Laufzeit: 01.04.2021 - 31.03.2024
Projektleitung am CSS: Prof. Dr. Stefan Kaufmann
Fördergeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Partner (Deutschland): Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW), Stadt Dortmund Berufsfeuerwehr, Robert-Koch-Institut Berlin, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg, Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V., Deutsches Rotes Kreuz – DRK e.V.
Partner (Frankreich): Bouches-du-Rhône Fire Department, Alternative energies and Atomic energy Commission (CEA), Institut Pasteur, Ademtech, Cabinet d’Etudes Techniques des Environements Propres (CETEP), Centre National de Recherche Scientifique, Délégation Ile-de-France Sud, Alpes Martimes Fire Department
Wissenschaftliche Mitarbeit: David Stühler

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ERAME

Im Rahmen des Projektes ERAME soll ein durch Softwarewerkzeuge gestütztes Verfahren entwickelt werden, dass die Sicherheitsbehörden beim Monitoring und der Analyse extremistischer Inhalte auf YouTube unterstützt. Das Freiburger Teilvorhaben beinhaltet die rechtswissenschaftliche Begleitung und Begutachtung des Projekts sowie die Einbringung rechtlicher Expertise in den Entwicklungsprozess.

Laufzeit: 01.12.2020 - 31.11.2022
Projektleitung am CSS: Dr. Benjamin Rusteberg, Dr. Nicholas Eschenbruch
Förderer: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Wissenschaftliche Mitarbeit: Berit Paulsen

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INDIGO

Im europäische Verbundprojekt „INDIGO - Information in the EU’s Digitalised Governance“ werden Grundsatzfragen der Digitalisierung in der europäischen Union behandelt, wobei sich das Freiburger Teilprojekt mit der E-Governance des europäischen Binnenmarktes beschäftigt.

Laufzeit: 01.11.2020 - 31.10.2023
Projektleitung: Prof. Dr. Jens-Peter Schneider
Förderer: AEI (Agencia Estatal de Investigación), AKA (Academy of Finland), DFG and FNR (Fonds National de la Recherche)
Wissenschaftliche Mitarbeit: Franka Enderlein, Kester Siegrist

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ZuRecht

Das Projekt analysiert den Wandel der bundesdeutschen Polizei, insbesondere hinsichtlich ihrer Personal- und Ausbildungspolitik seit 1990.

Laufzeit: 01.03.2019 - 28.02.2023
Beteiligte Disziplinen: Soziologie, Rechtswissenschaft, Kommunikationswissenschaften
Kooperationspartner: Deutsche Hochschule der Polizei (DHPol)
Förderer: Stiftung Mercator

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NO-FEAR

Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines gesamteuropäischen Netzwerks aus Praktikern sowie Entscheidungsträgern aus den Bereichen der Medizin und der Sicherheitsforschung.

Laufzeit: 01.06.2018 - 31.05.2023
Leitung des Freiburger Teilprojekts: Prof. Dr. Stefan Kaufmann, Nils Ellebrecht
Förderer: EU Horizont 2020

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