TRESSPASS

TRESSPASS - robusT Risk basEd Screening and alert System for PASSengers and luggage

Das Ziel von TRESSPASS ist es, ein übergreifendes und zusammenhängendes Konzept für risikobasierte Grenzkontrollen an Luft-, See- und Landübergängen zu entwickeln, zu demonstrieren und zu validieren. Dabei wird ein Ansatz verfolgt, der ethische Bedenken von Anfang an mitberücksichtigt (“ethics and data protection by design”).

TRESSPASS adressiert hierbei typische Aufgaben der Grenzkontrolle an regulären Grenzübergängen, etwa Zollaufgaben und die Bekämpfung von Schmuggelei, Einreisekontrollen und Grenzfahndungen sowie die Bekämpfung von grenzüberschreitender Kriminalität und Terrorismus. Unter dem neu zu entwickelnden Konzept sollen entsprechende Aufgaben einheitlich über Strategien des Risikomanagements passgenau auf die Situation des jeweiligen Grenzübergangs abgestimmt werden.
Grenzschutzaufgaben außerhalb regulärer Grenzübergänge (z.B. Boote im Mittelmeer) sind nicht Teil der Forschung im Projekt. Grenzschutzaufgaben gegenüber staatlich-militärischen Akteuren sind ebenso nicht Teil der Forschung von TRESSPASS.

Die Arbeiten am Freiburger Centre for Security and Society knüpfen dabei an eigene Ergebnisse aus dem Projekt XP-DITE an und umfassen die Analyse und Klärung ethischer, rechtlicher und gesellschaftlicher Aspekte risikobasierter Grenzkontrollen. Über den gesamten Forschungs- und Entwicklungsprozess in TRESSPASS soll so eine Grundlage zur adäquaten Berücksichtigung derartiger Belange geschaffen werden. Aspekte des Datenschutzes werden hierbei eine besonders prominente Rolle spielen. Darüber hinaus wird Freiburg auch die begleitenden forschungsethischen Arbeiten leiten.

Das TRESSPASS-Konsortium umfasst 22 europäische Partner und wird koordiniert durch das griechische National Centre for Scientific Research „Demokritos“. Es wird über das Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020 der Europäischen Union finanziert (Grant Agreement No. 787120).


Mehr Informationen finden Sie auf der offiziellen Webseite des Projekts

Laufzeit: 01.06.2018 - 30.11.2021
Leitung des Freiburger Teilprojekts: PD Dr. Elisa Orrù
Förderer: EU Horizont 2020

 

SUSQRA

Schutz vor unkonventionellen Sprengvorrichtungen – Charakterisierung und quantitative Risikoanalyse

Ziel des Projekts SUSQRA ist es, ein Softwaresystem zu entwickeln, mit dem das zu erwartende Schadensausmaß von unkonventionellen Sprengvorrichtungen ermittelt werden kann. Die Software soll für unterschiedlichste Klassen von Sprengsätzen mit beliebigen Geometrien einsetzbar sein. Zudem ist die Realisierung eines Analyse-Tools vorgesehen, mit dem die forensische Bewertung nach einem Ereignis effektiv unterstützt wird.

Das soziologische Teilprojekt ermittelt, welche konkreten Anforderungen an die Konfiguration sich aus der polizeilichen Praxis und aus dem urbanen Sicherheitsmanagement ergeben. In tabletop exercises wird ausgelotet, wie sich solche Vorhersage- und Analysekapazitäten in operationale und planerische Konzepte der polizeilichen Praxis wie des urbanen Sicherheitsmanagements umsetzen lassen.
 

Den Projektumriss finden Sie hier

Laufzeit: 01.09.2018 - 31.12.2021
Projektleitung: Prof. Dr. Stefan Kaufmann
Förderer: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Wissenschaftliche Mitarbeit: Dr. Jan Schank

 

HITD

Multimodale Fernerkennung verborgener Gefahrenpotenziale in der Personenkontrolle

Bei den Anschlägen in Paris und Brüssel in den vergangenen Jahren wurden von Terroristen Waffen und Sprengstoffwesten in Menschenmengen eingesetzt, mit dem Ziel möglichst viele Personen zu töten. Um solchen Angriffen begegnen zu können, ist es erforderlich, die Täter bereits aus der Distanz zu identifizieren und sie zu stoppen, bevor sie eine dichte Menschenmenge erreichen. Das ist mit den derzeitigen Mitteln nicht möglich.

Das Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines integrierten und automatisierten Systems zur Erkennung von am Körper versteckten Waffen und Bomben. Es soll eine Kombination aus Terahertzwellen-Technologie, bekannt aus Personenscannern am Flughafen, und anderen optischen Sensoren in einem Detektor integriert werden, der Attentäter bzw. deren Bewaffnung erkennen kann. Das System soll aus einer Distanz von bis zu 50 Metern eingesetzt werden können und dem Sicherheitspersonal ein Einschreiten ermöglichen, bevor dem Attentäter bewusst wird, dass er kontrolliert und erkannt wurde.

Dabei soll die technische Seite des Projekts von Beginn an durch intensive juristische Begleitforschung unterstützt werden. So soll sichergestellt werden, dass das System rechtlichen Ansprüchen genügt und insbesondere keine Persönlichkeitsrechte verletzt.

Laufzeit: 01.09.2018 - 31.08.2021
Projektleitung: Prof. Dr. Walter Perron
Förderer: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Wissenschaftliche Mitarbeit: Philipp Johner, Stefan Uhl

 

RESILIENZMAßE

Ziel dieses Pilotprojekts ist es, methodisch abgesicherte, praxistaugliche und validierte Resilienzmaße für technische Systeme bereitzustellen, um diese schon in der Entwicklung bezüglich Resilienz bewerten und optimieren zu können.

Laufzeit: 01.05.2015 - 30.09.2018
Projektleitung: Prof. Dr. Stefan Kaufmann
Förderer: Fraunhofer Gesellschaft und das Land Baden-Württemberg

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NeTIRail

Das Needs Tailored Interoperable Railway Projekt (NeTIRail-INFRA) beschäftigt sich mit den infrastrukturellen Herausforderungen, die die große Bevölkerung und die großen geographischen Ausmaße Europas (insbesondere in erst kürzlich beigetretenen Ländern) betreffen, die an das herkömmliche Eisenbahnnetz angeschlossen sind. Diese Netze haben ein immenses Potential, die Produktivität drastisch zu steigern, was betrachtet werden muss, um die wirtschaftliche Rentabilität zu garantieren. Die Arbeit in diesem Projekt beschäftigt sich mit der steigenden Nachfrage an bereits ausgelastete Dienste und dem zukünftigen Wachstum bisher wenig genutzter Linien, und wird technische Lösungen untersuchen für Schienen, Stromversorgung und die Unterstützung neuer „smarter“ Dienste.

Laufzeit: 01.06.2015 - 31.05.2018
Projektleitung: Prof. Dr. Hans-Helmuth Gander
Förderer: EU Horizont 2020

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EVADEX

Als Kernziel von EVADEX wird eine reproduzierbare Evaluierungsmethodik für Spurendetektionssysteme im non-Aviation-Bereich entwickelt, die als Grundlage für eine spätere Zertifizierung herangezogen werden kann. Eine solche durchgängige einheitliche Evaluierungsmethodik ist für den non-Aviationbereich noch nicht existent und soll im Hinblick auf die spätere Nutzung und Akzeptanz durch einen sowohl aus rechtlicher als auch aus ethischer Sicht unbedenklichen und ganzheitlichen Ansatz realisiert werden.

Laufzeit: 01.11.2014 - 30.04.2018
Projektleitung: Prof. Dr. Stefan Kaufmann
Förderer: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

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XP-DITE

Am 1. September 2012 begannen die Forschungen des im Rahmen des FP7 geförderten EU-Projekts XP-DITE (Accelerated Checkpoint Design, Integration, Test and Evaluation). Ziel ist es, einen neuen Ansatz für die Konzeption von Flughafen-Checkpoints zu entwickeln, der nicht nur den immer neuen Sicherheitsansprüchen genügt, sondern auch Betriebsanforderungen, sowie insbesondere gesellschaftlichen und ethischen Bedürfnissen gerecht wird.

Laufzeit: 01.09.2012 - 31.12.2017
Projektleitung: Prof. Dr. Hans-Helmuth Gander
Förderer:  7. EU-Forschungsrahmenprogramm

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KOMPASS

Ein Massenanfall von Patienten auf See birgt zahlreiche besondere Umstände, wie z.B. erschwerter Zugang für Rettungskräfte, Distanz und eingeschränkte Platzverhältnisse. Die Bewältigung eines solchen Notfalls erfordert die effektive Zusammenarbeit verschiedener Akteure. Das Ziel von KOMPASS ist es, ein integratives Managementsystem zur Patientenversorgung auf See zu erarbeiten, das sich aus strukturellen, organisatorischen und technischen Maßnahmen zusammensetzt. Dieses System wird in enger Kooperation mit den Endanwendern entwickelt und in Übungsszenarios evaluiert.

Laufzeit: 01.12.2014 - 30.11.2017
Projektleitung: Prof. Dr. Stefan Kaufmann
Förderer: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

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TeraSCREEN

Im Projekt TeraSCREEN wird ein innovatives Konzept der hochfrequenten Multi-Mode-Terahertz –Erkennung mit automatischen Erkennungs- und Klassifizierungsfunktionen entwickelt. Das System führt an Kontrollpunkten eine automatische Erkennung und Klassifizierung unter der Kleidung befindlichen Objekten durch. Neben der Erhöhung von Kontrollraten kann dabei auch der Schutz der Privatsphäre gewährleistet werden. Das innovative Screeningsystem liefert Mehrfrequenzbilder, die dem Sicherheitspersonal bei aktiven und passiven Scankontrollen Zusatzinformationen liefert und so eine automatische Bedrohungserkennung ermöglicht.

Laufzeit: 01.05.2013 - 31.10.2017
Projektleitung: Dr. Nicholas Eschenbruch
Förderer: EU FP-7

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AUDIME

Das BMBF-Verbundprojekt beabsichtigt, Akteure innerhalb des Rettungsdienstes mittels neuer Technologien, etwa Datenbrillen, telemedial stärker miteinander zu vernetzen. Das sozialwissenschaftliche Teilprojekt untersucht die generellen Effekte des Einsatzes telemedialer Technik auf professionelle Interaktionen, indem es die Verwendung ähnlicher Kommunikationsmedien in verschiedenen Organisationen beobachtet. Außerdem wird es das von den Projektpartnern entwickelte technische Gesamtkonzept auf zwei Großübungen systematisch beobachten und bewerten. Eine weitere Aufgabe ist die vergleichende Untersuchung verschiedener Sichtungsverfahren (Triage).

Laufzeit: 01.10.2014 - 30.09.2017
Projektleitung: Prof. Dr. Stefan Kaufmann
Förderer: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

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ENCOUNTER

Ziel des ENCOUNTER Projekts ist es, den neuesten Stand der Technik in der Neutralisation kleiner IEDs und in der Minderung der Auswirkungen einer detonierten IED zu evaluieren, mit dem Ziel, in beiden Gebieten bessere Methoden zu entwickeln.

Laufzeit: 01.09.2012 - 30.11.2016
Projektleitung: Prof. Dr. Gisela Riescher
Förderer: 7. EU-Forschungsrahmenprogramm

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KORSE

Mit KORSE wird in Deutschland ein Kompetenznetzwerk mit europaweiter Sichtbarkeit etabliert. Dieses soll nachhaltig mit weiteren Partnern aus Deutschland und Europa wachsen und zu einer Anlaufstelle für rechtswissen­schaftliche Fragen in der europäischen Sicherheitsforschung werden. Im Rahmen von KORSE werden Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler die theoretischen wie praktischen Herausforderungen ziviler Sicherheit in einem vereinten Europa erforschen. Sie sollen sich damit in einen nationale und disziplinäre Grenzen überschreitenden Sicherheitsdiskurs einbringen und diesen weiter vorantreiben

Laufzeit: 01.12.2012 - 31.07.2016
Projektleitung: Prof. Dr. Ralf Poscher
Förderer: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

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BESECURE

Im April 2012 hat das von der EU im Rahmen des 7th FP geförderte Projekt BESECURE (Best Practice Enhancers for Security of Urban Environments) seine Arbeit aufgenommen. Ziel des Projektes ist es, sicherheitspolitischen Entscheidungsträgern ein Expertensystem zur Analyse und Bearbeitung von Fragestellungen im Bereich der ‚Urban Security’ zur Verfügung zu stellen.

Laufzeit: 01.04.2012 - 31.03.2015
Projektleitung: Prof. Dr. Stefan Kaufmann
Förderer: EU FP 7

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SURVEILLE

SURVEILLE ist ein hochmodernes, interdisziplinäres, kollaboratives Forschungsprojekt, das von der EU-Kommission gefördert wird um die ethischen Gesichtspunkte, rechtlichen Einschränkungen und die Effizienz des Einsatzes von Überwachungstechnologien zur Vorbeugung, Untersuchung und Strafverfolgung von und nach schweren Straftaten zu analysieren.

Laufzeit: 01.02.2012 - 30.06.2015
Projektleitung: Prof. Dr. Hans-Helmuth Gander
Förderer: EU FP 7

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Organizing Resilience

Mit der Diskussion über neue Bedrohungen ist die Resilienz ein neues Sicherheitsparadigma und eine Regierungsstrategie geworden. Vor diesem Hintergrund betrachtet das vorgeschlagene Forschungsprojekt, wie organisiert die Notfallreaktion in Deutschland ist, insbesondere in den Metropolen und auf der organisatorischen Ebene. Das Projekt wird Pläne für Unglücke mit vielen Opfern als den gemeinsamen Bezugspunkt für Interviews mit Vertretern der oben genannten Organisationen in drei Metropolen verwenden. Besonderes Augenmerk wird auf interorganisatorische Konflikte und deren Herkunft gelegt.

Laufzeit: 01.08.2013 - 30.06.2015
Projektleitung: Prof. Dr. Stefan Kaufmann
Förderer: Gerda Henkel Stiftung

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RESIBES

„RESIBES – Resilienz durch Helfernetzwerke zur Bewältigung von Krisen und Katastrophen“, zielt darauf ab, den Aufbau eines Netzwerks von Hilfe und Helfern zu unterstützen. Mithilfe von innovativen und robusten Lösungen kann dieses Netzwerk im Falle von Notsituationen und Krisen schnell und koordiniert aktiviert werden.

Laufzeit: 01.02.2016 - 30.04.2019
Projektleitung: Prof. Dr. Stefan Kaufmann
Förderer: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

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SERIOR

Die Eucor-Universitäten, die Universität Koblenz-Landau und weitere Projektpartner werden eine trinationale Graduiertenakademie zum Thema Risikomanagement und Risikoabschätzung aufbauen. Ein gemeinsames Qualifizierungsprogramm für den wissenschaftlichen Nachwuchs und ein Wissenstransferprogramm mit Wirtschaft und Politik soll neue Forschungspotenziale am Oberrhein erschließen. Die Fördersumme der EU liegt bei 1,8 Millionen Euro.

Laufzeit: 01.01.2016 - 30.06.2019
Projektleitung: Prof. Dr. Hans-Helmuth Gander
Förderer: EU Interreg

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