Dekontaminationsmaßnahmen nach einer vorsätzlichen oder natürlichen Freisetzung von pathogenen Mikroorganismen (DEFERM)

Ziel des Projektes DEFERM ist es, Prozesse und Maßnahmen für den Fall einer unfallmäßigen oder bewussten Kontamination mit unbekannten biologischen Gefahrenstoffen zu analysieren und zu verbessern. Da die Gefährdung durch pathogene Mikroorganismen grenzüberschreitenden Charakter haben kann, erfolgt eine Kooperation zwischen deutschen und französischen Behörden und Wissenschaftlern. Hierbei sollen die Fähigkeiten von Einsatzkräften auf technischer wie operativer Ebene gestärkt sowie spezielle Verfahren erprobt und verbessert werden.

Das soziologische Teilprojekt beschäftigt sich einerseits mit den institutionellen und organisationalen Strukturen der Notfallreaktion in Deutschland und Frankreich; andererseits soll auch das konkrete Vorgehen und die Sicherheitskultur von Einsatzkräften beider Länder in den Blick genommen werden. Ziel des Teilprojektes ist es, einen Beitrag zur deutsch-französischen Zusammenarbeit zu leisten und für den Zusammenhang zwischen institutioneller Struktur und (Hoch-)Sicherheitskultur zu sensibilisieren.

Das bilaterale Verbundprojekt wird in der Bekanntmachung „Zivile Sicherheit – Prävention und schnelle Hilfe bei biologischen Gefahren“ des BMBF im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit“ der Bundesregierung gefördert.

 

Den Projektumriss finden Sie hier.


Förderung durch:

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Laufzeit: 01.04.2021 bis 31.03.2024
Projektleitung: Prof. Dr. Stefan Kaufmann
Fördergeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Wissenschaftliche Mitarbeit: David Stühler
Partner (Deutschland): Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW), Konsortialführer, Stadt Dortmund Berufsfeuerwehr, Robert-Koch-Institut Berlin, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg, Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V.
Partner (Frankreich): Bouches-du-Rhône Fire Department, Alternative energies and Atomic energy Commission (CEA), Institut Pasteur, Ademtech, Cabinet d’Etudes Techniques des Environements Propres (CETEP), Centre National de Recherche Scientifique, Délégation Ile-de-France Sud, Alpes Martimes Fire Department, École nationale supérieure des mines de Paris (Mines ParisTech)